Koordinierung der Geschäftsprozesse


Jeder Startup beginnt mit einer Idee und der Erstellung eines ausgefeilten Businessplans oder einer logisch aufgebauten Business Model Canvas, in denen das Marktpotenzial zu erkennen ist.

Doch die meisten Startups scheitern nicht an der Idee oder der Finanzierung, sondern an der Komplexität und Koordinierung der Geschäftsprozesse, damit eine möglichst störungsfreie Wertschöpfungskette entsteht und kostendeckende Einnahmen generiert werden können.

Koordinierung bedeutet, die vorhandenen Ressourcen so effizient und effektiv wie möglich einzusetzen. Die wichtigste Ressource ist immer der Mensch mit seinen individuellen Expertisen und persönlichen Haltungen und Werten. Menschen zu einem interdisziplinären Team zu koordinieren, das sich nicht nur unterstützen will, sondern dazu auch in der Lage ist, co-kreativ zusammenzuarbeiten, ist die Basis für den Geschäftserfolg und für kontinuierliches Wachstum.

Der Grund für zu wenig Wachstum sind nicht fehlende Ressourcen, sondern fehlendes Know-how, wie man die vorhandenen Ressourcen bündelt und Engpässe vermeidet, damit Markt- und Kundenpotenziale voll ausgeschöpft werden können. Zwar gelingt es vielen Startups dieses Know-how auf Basis persönlicher Erfahrungen und empirischer Vorgehensweise aufzubauen, jedoch dauert dieser Prozess zu lange, während viele wertvolle und vor allem begrenzte Ressourcen verschwendet werden und höhere Kosten entstehen, als geplant.

Es gibt bereits viele agile Tools, wie Kanban, Scrum und Design Thinking, die Startups als Best-Practice-Prozessmodelle einsetzen, weil sie eine gute Basis sind, den Prozessen die nötige Struktur und den Mitarbeitern die erforderliche Orientierung für ihr Denken und Handeln zu geben. Die Engpässe zwischen den Teil-Prozessen der Wertschöpfungskette bleibt aber immer dann noch bestehen, wenn in den Abteilungen und Teams unterschiedliche Tools eingesetzt werden, die zu unterschiedlicher Denkweise, Orientierung und Fokus führt. Dann entstehen jene Missverständnisse und Konflikte, die die Produktivität der Wertschöpfungskette immer wieder begrenzen und schnelles Wachstum und damit den Erfolg nicht zulassen.

Wachstum = Wertschöpfungsprozesse + Koordination zur Vermeidung von Verschwendung

Damit Wachstum entstehen kann, müssen die einzelnen Prozesse optimiert werden: entweder mit bewährten Tools oder mit externem Know-how / Best Practices, oder einem Mix aus beidem. Parallel muss das Top-Management und die Bereichsleiter darauf fokussiert sein, dass die Architektur der Teilprozesse zu einem einheitlichen, jedoch agilen (mitdenkenden und flexiblen) System zusammengefügt werden kann. In der Regel passiert aber genau das Gegenteil: Jeder Bereichsleiter hat seine ganz eigene Sicht und seinen eigenen Fokus, nicht zuletzt, weil er für unterschiedliche Aufgabenbereiche verantwortlich ist. Probleme entstehen immer dann, wenn sich Verantwortungsbereiche überlappen und wenn durch mangelndes gegenseitiges Verständnis sich der eine vom anderen übergangen fühlt und gegensteuert.

Nichtwachstum = Silodenken + unterschiedlicher Fokus

Wenn sich eine Abteilung an der Erfüllung des Nutzenversprechens (eine passgenaue Leistung zur vereinbarten Zeit) orientiert, während andere Abteilungen von Kosteneinsparungen getrieben werden, dann können eben Wertschöpfungsketten nicht voll ineinandergreifen und somit Markt und Kundenpotenziale auch nicht voll ausgeschöpft werden.

CANVAS = Prozesskoordination + Optimierung der Wertschöpfung

Anhand der CANVAS können Prozesse (und deren Teilprozesse) aus den unterschiedlichen Ebenen betrachtet und zu einem einheitlichen System orchestriert werden. Beim gemeinsamen Entwicklungsprozess des „Big Pictures“ werden Engpässe schneller erkannt, so dass Potenziale besser ausgeschöpft und Verschwendung vermieden werden können. Der wesentliche Beitrag der CANVAS liegt in der Entwicklung einer einheitlichen Sichtweise auf die zu erledigenden Aufgaben und Prozesse sowie einem belastbaren Commitment, diese Aufgaben mit dem vereinbarten Fokus in co-kreativer Zusammenarbeit zu erledigen und eine höhere Wertschöpfung für alle Beteiligten (intern, selbst und Kunden) zu schaffen.

Praxisworkshop = CANVAS + Best Practices

Der CANVAS Praxisworkshop Startup bietet den Teilnehmern nicht nur eine schnelle Möglichkeit, die CANVAS kennenzulernen und möglichst umgehend in der Praxis einzusetzen, sondern liefert Best Practices aus unterschiedlichen Bereichen, die den Teilnehmern als Benchmark zur Optimierung ihrer eigenen Prozesse zur Verfügung stehen. Das Ziel des Workshops ist es nicht, ein Tool zu verkaufen (es ist ohnehin als CC-Lizenz kostenfrei), sondern so schnell wie möglich die zu verantwortenden Projekte so zu steuern und zu koordinieren, dass sie mit höherer Effizienz und Effektivität abgeschlossen werden können. Weil diese Aufgaben und Herausforderungen stets individuell sind, steht der Leiter des Workshops den Teilnehmern als Coach zur Verfügung, um spezifische Fragestellungen ihrer Branche und Prozesse zu erörtern und aus seiner Erfahrung heraus präzise Antworten zu geben. Dieser Wertbeitrag zu höherem und langfristigerem Unternehmenserfolg ist das Leistungsversprechen dieses Praxisworkshops für Start.

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